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Klimaschutz wird belohnt

Elektromobilität soll steuerlich noch stärker gefördert werden

 

Im Mai wurde der Entwurf für ein Jahressteuergesetz 2019 vorgelegt, der zahlreiche Regelungen zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zum Jobticket enthält.

Pauschalbesteuerung für Jobtickets

Zuschüsse des Arbeitgebers für Jobtickets sind seit 2019 steuerfrei, wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt werden. Werden sie durch eine Gehaltsumwandlung finanziert, ist der geldwerte Vorteil zwar steuerpflichtig, kann aber mit 15 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer pauschal besteuert werden. In beiden Fällen mindert der geldwerte Vorteil jedoch die als Werbungskosten abziehbare Entfernungspauschale. Das lässt sich künftig vermeiden, wenn der Arbeitgeber das Jobticket pauschal mit 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer besteuert.

Steuerliche Begünstigungen verlängert

Für Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge, die nach dem 31. Dezember 2018 angeschafft werden, ist die private Nutzung nach der 1%-Regelung nur noch mit dem hälftigen Bruttolistenpreis im Zeitpunkt der Erstzulassung anzusetzen. Diese Regelung soll bis zum 31. Dezember 2030 verlängert werden. Voraussetzung ist eine stufenweise geringere Kohlendioxidemission je gefahrenen Kilometer bzw. eine größere Mindestreichweite bei ausschließlicher Nutzung des elektrischen Antriebs. Auch die Steuerbefreiung für Vorteile aus dem elektrischen Aufladen eines Elektrofahrzeugs im Betrieb des Arbeitgebers und die Pauschalversteuerung der Vorteile aus der unentgeltlichen Übereignung von Ladevorrichtungen sollen bis 31. Dezember 2030 verlängert werden. Darüber hinaus soll die private Nutzung eines zusätzlich zum Arbeitslohn überlassenen betrieblichen Fahrrads bis 31. Dezember 2030 steuerfrei bleiben.

Neue Sonderabschreibung geplant

Für neue, rein elektrisch betriebene Lieferfahrzeuge ist eine Sonderabschreibung geplant. Danach könnten neben der linearen Abschreibung im Jahr der Anschaffung 50 % der Anschaffungskosten abgeschrieben werden.

(Stand: 10.09.2019)

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